From Industry to Market: Wie Innovation beim Kunden ankommt
Shownotes
Innovation ist in der Branche kein Mangelthema – ihre Wirkung im Markt schon. In dieser Episode des möbel kultur Podcasts „Möbel, Menschen, Meinungen" spricht Gabriele Mühlen mit Sabine Brockschnieder, Marco Verhasselt und Marc Mispelkamp über eine zentrale Frage: Warum schaffen es viele gute Ideen nicht rechtzeitig oder nicht wirksam in den Verkauf?
Das Panel „From Industry to Market“ von der MIKO Connect macht deutlich, wo die Brüche entstehen:
zwischen Entwicklung und Markteinführung
zwischen Variantenvielfalt und Verständlichkeit
zwischen Produktqualität und Verkaufsargument
Im Kern geht es um drei Punkte: 👉 Abstimmung entlang der Wertschöpfungskette 👉 wachsende Komplexität im Sortiment 👉 Übersetzung von Innovation am Point of Sale
Denn selbst gute Produkte verlieren an Wirkung, wenn sie zu spät kommen oder im Verkauf nicht nachvollziehbar sind.
Eine Episode für alle, die Innovation nicht nur entwickeln, sondern im Markt wirksam machen wollen
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:32: Also zunächst mal herzlich willkommen.
00:00:36: zu unserem premieren Möbelkultur Talk auf der Premiere of the Micro Connect.
00:00:44: Wir haben gerade im Gespräch mit Sabine Gansko schon gehört, dass es nicht unbedingt das Produkt selbst ist sondern oft auch die Fähigkeit ist zu verkaufen.
00:00:54: deswegen geht unser Thema heute genau darum von Industry to Market wie Innovation beim Kunden ankommt.
00:01:04: Ich sage das auch nicht abstrakt.
00:01:05: Wir haben Oberflächen, die sich nach Wochen zu Hause vielleicht sogar besser anfühlen als in Showroom.
00:01:10: wir haben Platten, die gesünder sind als hier zuvor aber kein Händler weiß wie er es eigentlich so richtig erklären soll.
00:01:17: und wir haben auch Konfiguratoren, die wir nicht so richtig einsetzen obwohl viele Millionen investiert wurden.
00:01:24: Warum das so ist?
00:01:27: Und was wir gemeinsam besser machen können besprechlich heute mit dieser Runde über die ich mich sehr, sehr freue.
00:01:35: Und deswegen möchte ich Sie auch gerne nochmal vorstellen damit alle wissen was sie auch so auszeichnet.
00:01:41: Ich fange an und das...ich fange jetzt nicht mit der Dame an.
00:01:43: Das hat aber nichts mit meiner Unhöflichkeit zu tun Sondern tatsächlich mit der Wertschöpfungskette.
00:01:49: Ich gehe ein bisschen in die Richtung.
00:01:52: Marco Verhasselt verantwortet bei Schattdekor den Vertrieb für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die Benelux-Länder soweit ich informiert bin.
00:02:00: Und das als Prokuris also nicht nur auf der Visitenkarte sondern tatsächlich mit Verantwortung.
00:02:06: SchattDekors Weltmarktführer im Dekorpapier Druck.
00:02:09: wenn sie heute Abend nach Hause kommen und ihre Küche anschauen, die Oberfläche die wir Holz aussieht aber in Keine ist dann Schatt Dekor möglicherweise dabei.
00:02:20: Marco Verhastelt weiß also besser als die meisten, welche Designs kommen bevor der Handel sie überhaupt gesehen hat.
00:02:27: Herzlich willkommen.
00:02:29: und da vorne ist auch der Stand an dem man mal so ein bisschen schauen kann was gerade so Trend ist und ich habe heute gelernt es ist Nussbaum aber darüber reden wir später nochmal weil das nicht so meint.
00:02:43: Sabine Brockschnieder ist Geschäftsführerin bei Bauformat Küchen und Burger-Küchenmöbel entlöhne.
00:02:51: Das ist ja hier so quasi um die Ecke, wer sich auskennt – das auch sehr schön!
00:02:55: Ich war schon ein paar Mal da immer spannend, auch beim Herbst-Messen mal vorbeizusauen.
00:03:02: Sie ist Juristin... ich hatte eben ja schon eine Juristinnen auf der Bühne ganz spannende Verbindung, die den Weg in die Geschäftsführung gefunden hat….
00:03:10: Und ihre Kolleginnen und Kollegen nennen sie deshalb nicht CFO sondern Soul ManagerInnen.
00:03:18: Das sagt eigentlich alles.
00:03:20: Sie ist die Person im Unternehmen, die entscheidet ob eine Innovation sich rechnet und gleichzeitig dafür sorgt dass die Menschen dabei nicht auf der Strecke bleiben.
00:03:29: Herzlich willkommen auch nochmal an sie!
00:03:32: Mark Misbelkamp verantwortet als Geschäftsleiter Vertrieb- und Marketing bei Allianz dem Einkaufs- und marketingverwandt Der seit über, ne, seit über nicht.
00:03:47: Aber seit sechzig Jahren... Wir sind jetzt im Jubiläumsjahr, ne?
00:03:49: Das ist richtig!
00:03:49: Wir haben ein großes Jubilänungsjahr.
00:03:52: Genau wir sind im Jubiliumsjahre.
00:03:57: Mittelständische Möbel- und Küchenhändler in Deutschland stärkt Und er weiß, wovon er spricht.
00:04:03: Er hat Möbel verkauft, Marken aufgebaut, Händler beraten und auch selbst ein Unternehmen gegründet.
00:04:09: Über twenty-fünf Jahre Möbelbranche von der Verkaufsfläche bis zur Verbandsstrategie.
00:04:15: Das muss erst mal einer nachmachen.
00:04:17: Sein Motto lautet – und deswegen ist er heute hier nicht nur deshalb – die Welt gehört denen, die nicht lange fackeln sondern für etwas brennen.
00:04:26: Das passt!
00:04:27: Herzlich willkommen in MysteryCamp.
00:04:30: Und deswegen wollen wir jetzt auch gleich starten.
00:04:34: und ich möchte von allen mal wissen, was ist für Sie persönlich die spannendste Innovation in der Branche gerade?
00:04:43: Die es vielleicht noch nicht oder vielleicht nicht richtig in den Verkauf in den Handel ganz nach vorne schafft.
00:04:52: Und warum fällt Ihnen das zu etwas ein?
00:04:57: Ihnen bestimmt!
00:04:59: Man muss ja mehrere Facetten da sehen.
00:05:01: Es gibt ja die technischen Innovationen, das ist das eine und das zweite Thema aus unserer Sicht Schattdekor natürlich auch die Dekor-Innovationen, die man im Markt bringt.
00:05:09: Und dann muss man natürlich die Frage stellen was?
00:05:12: wann ist eine Innovation marktreif?
00:05:14: Wann schafft es in den Markt reinzukommen?
00:05:17: Ich hatte vorhin einen Kommentar noch mitbekommen.
00:05:19: Das Antifingerprint-Thema für mich eigentlich ein ganz klassisches Thema.
00:05:24: Antifingerprint ist eine Technologie, die wir über zehn Jahre mittlerweile bei uns im Unternehmen haben in der Lackierung und tatsächlich über fünf Jahre gebraucht hat bis es dann endlich irgendwann mal im Markt angekommen ist.
00:05:38: Und tatsächlich da beim Handel tatsächlich jetzt erst oftmals verkauft wird.
00:05:42: ich habe vor zwei Jahren selber eine Küche gekauft und da kamen dann die Verkäuferinnen gesagt von wegen ja da ist was ganz neu ist etwas ganz tolles antifinger print Ganz tolle Geschichte und da muss die ein bisschen schmunzeln, weil seit acht Jahren sprechen wir davon.
00:05:57: Und das ist genau das Thema was wir haben wenn wir um technische Innovation reden.
00:06:01: Wenn man um Dekore sprechen Innovation dann muss man ganz klar sagen bei uns merken wir dass hier tatsächlich Wir in unserer Trendforschung locker zwei drei vier Jahre voraus sind.
00:06:15: Weil das Thema, wir greifen diese Flänzchen die in Mailand zu sehen sind.
00:06:19: In der Mod der Industrie zu sehen ist es schon sehr früh auf, entwickeln da dementsprechende Korre.
00:06:25: und Sie haben gerade das Thema Nussbaum angesprochen.
00:06:27: Das Thema Nusbaum haben wir vor drei Jahren zum Beispiel sehr intensiv beworben auf der Messe Und jetzt kommt es!
00:06:33: Jetzt kommt es.
00:06:34: Da merkt man einfach diese Langfristigkeit.
00:06:37: was diese Kette braucht
00:06:41: Kann ich gut nachvollziehen, also ich finde aber genau das ist das Thema was wir ja haben.
00:06:45: Warum braucht der eine eigentlich sehr gute Innovation wie Anti Fingerprint so lange?
00:06:53: Ja Schwieriges Thema weil wir kommen ja von einer ganz anderen Seite tatsächlich und Ich die jetzt nicht die klassische Produktrolle bei uns im Unternehmen wahrnimmt.
00:07:03: sie ist eigentlich so dass ich oft Die fehlende Verbindung zwischen Ihnen jetzt als Beispiel, zwischen dem Handel und uns dann tatsächlich sehe.
00:07:13: Weil wir sehen Innovation viel Innovation es braucht aber zu lang weil die Abstimmung einfach nicht rechtzeitig passiert und ich wünsche mir da eigentlich für die Zukunft dass so gerade eben der Zulieferer wie als Hersteller und auch eben der Handel das da enger zusammengearbeitet wird und dass da ein bisschen diese Barrieren fallen gelassen werden weil ich glaube dann sind wir deutlich schneller in der Innovation.
00:07:35: sehen, bringt uns Innovation an der Stelle was?
00:07:38: Wenn sie dann da ist im Produkt oder eben auch nicht.
00:07:42: Genau deswegen sitzen wir ja auch hier um genau das Thema noch mal intensiv zu diskutieren.
00:07:48: Ja jetzt busse ich als Dritter in der Runde etwas dazu.
00:07:50: sagen also dass das Thema ist ja nicht, dass wir zu wenig Innovation hätten sondern das Thema es hat tatsächlich, dass der Handel oder wie der handel darauf reagiert.
00:07:59: Jetzt haben wir natürlich für die jemanden aus der Küchenindustrie ... eine Branche, die sehr intensiv von Innovation lebt und relativ zeitnah umgesetzt wird.
00:08:07: Also quasi auch getrieben wird von Innovationen.
00:08:10: Sei es über die Gerätindustrie oder jetzt auch die Kastmöbelindustrie.
00:08:13: Ich komme ja aus meinem ersten Leben heraus auch von der Möbel-Industrie... ...und da war's dann halt so,... ...dass ich mich schon die Frage gestellt habe nach so dreißig fünfmal vierzig Jahren jetzt Branche,... ...wo gibt's denn da die echte Innovation?
00:08:27: Ich musste gerade ein bisschen nachdenken.
00:08:29: Nussbaum kenne ich über die italienischen Premium-Anbieter natürlich schon seit zehn, fünfzehn Jahren, die im Export das sehr gut verkauft haben aber natürlich nicht im inländischem Markt.
00:08:38: und... ...ich frag mich schon wo ist denn im Kasmerbereich jetzt so echte Innovationen?
00:08:43: Und wie wird das interpretiert von den, ich sag mal unseren tradierten mittelständischen Herstellern, die wir so vermarkten wollen?
00:08:51: Die Küchenindustrie!
00:08:52: Das funktioniert hervorragend.
00:08:54: da werden diese neuen Fronten so No Print Oberflächen wird das vermarktet und da ist es auch eine nennenswerte Größe.
00:09:01: Aber ich sehe jetzt im Kastmöbelbereich zum Beispiel nicht so richtig, na?
00:09:03: Ja, das
00:09:05: ist ganz interessant weil... Ich glaube dass oftmals gerade aktuell in der Kast möbelindustrie alte Preislogiken da auch noch eine Rolle spielen.
00:09:16: Und natürlich ist es so wenn ich dann neue Oberflächen haben möchte Dann habe ich ein andere Kosten- und Preisllogik dahinter.
00:09:25: Und ich möchte nur ein Beispiel bringen, das sind gerade im Kastenmöbelbereich eine der größten Abnehmer und Produzenten.
00:09:31: Auf der anderen Seite gibt es ja so ein großes schwedisches Unternehmen die zum Beispiel nahezu komplettes Furnier jetzt rausschmeißen und dafür jetzt Oberflächen reinnehmen, die Furniers Charakter haben.
00:09:44: Das sind gedruckte ober Flächen, lackierte Oberflächen wo wir wirklich Synchron mit der Struktur den Marktlandseffekt haben, wo man heute ganz andere Qualitäten erreichen.
00:09:54: und die setzen sehr stark an das Thema.
00:09:56: Die setzen übrigens auch auf das Thema Nussbaum neu.
00:09:59: Und es ist ja ganz interessant wenn man die Farbpsychologie sieht.
00:10:02: Vor fünfzehn Jahren haben wir das Thema Nussbaum, Sprintnussbauung gehabt ungefähr.
00:10:06: Jetzt haben wir zehn Jahre, zwölf, dreizehn Jahre einen sehr starken Eichentrend gehabt.
00:10:10: und wenn man sieht in den Zeiten wo sagen wir eher auch etwas ich sage mal wie jetzt unsicherer hat das ganze ist ändern sich Farbkonzepte da ändern sich farb Konzepte.
00:10:20: Wenn ich jetzt in die Küche schaue wenn sie ihre Zahlen Absatzzahlen sich die letzten Jahre angeschaut haben dann war ganz viel tiefschwarz arktikweit als Beispiel Die brechen alle im Moment weg, die gehen weg.
00:10:33: Es gibt hier ein Farbchange und deswegen hat jetzt auch in Zentralupe auf Nussbaum wieder eine Chance dass er da etabliert wird.
00:10:40: aber was mir jetzt gerade in der Rückwärts gedachte in dieser ganzen Kette rückwärzt... ...die Informationen aus dem Handel kommen bei uns ja gar nicht an!
00:10:50: Und das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt eigentlich auch in der Diskussion oftmals.
00:10:53: wir haben einen Kontakt direkt zur Küchenindustrie.
00:10:57: natürlich unser erst ansprechender Partner wenn ich in Richtung Küchenindustrie denke, ist die Holzwerkstoffindustrie.
00:11:02: Habe ich schon mal gesagt das wäre auch noch ein paar, die man hier mit involvieren könnte in den Diskussionen.
00:11:08: In der Küche haben wir einen guten Austausch miteinander.
00:11:10: drum funktioniert es dann auch.
00:11:12: aber im Wohnmöbelbereich funktioniert das gar nicht mehr dass wieder irgendein da habe Ich dann irgendeinen verbanzt der dazwischen ist.
00:11:19: Dann gibt's noch dort die Einkäufer die category manager und und und Und da rück zurückgespiegelt In unserer Richtung wird gar nichts und das ist glaube ich ein Thema, wo wir alle sehr intensiv dran arbeiten könnten gerade in der digitalisierten Welt.
00:11:31: Ja absolut!
00:11:32: Das wäre ja genau das was ich vorhin gesagt habe.
00:11:35: Diese Verbindung zwischen Handel uns und Ihnen und ich glaube dass würde tatsächlich einen Mehrwert bringen.
00:11:40: Das ist auch keine Einbahnstraße, muss man auch mal dazu sagen.
00:11:43: Wir haben nachdem ihr gesagt wurde dass wir hier Slido nutzen wollen wir natürlich wir reden jetzt sehr relativ lange wir möchten sie aber natürlich auch gerne einbinden und deshalb bräuchten mir jetzt mal die Slido Umfrage die erste und wollen mal fragen in die Runde Im Publikum.
00:12:02: Was ist aktuell die größte Hürde, damit Innovation im Möbelmarkt ankommt?
00:12:06: Wir haben ja schon ein bisschen was gehört und da haben wir natürlich auch verschiedene Antwortmöglichkeiten, damit es ein bisschen einfacher ist.
00:12:13: also einfach den QR-Code scannen Und wir schauen uns mal kurz live an, was das Publikums sagt
00:12:20: Ha!
00:12:21: Das ist aber weil eindeutig oder hat nur einer gewählt Es kommt, es kommt, ich seh's da unten auch genau.
00:12:33: Ich bin ja auch davon überzeugt gerade im Küchenbereich, dass Komplexität auch ein ganz großes Thema ist.
00:12:42: Da sind wir aber noch... Wir haben natürlich hier wirklich einen klaren Sieger im negativen Sinne.
00:12:52: Aber das zeigt natürlich, dass wir einfach richtig sind dieses Thema intensiver zu diskutieren.
00:12:58: Zu viele Varianten und zu viel Komplexkeit glaube ich, ja das kann auch entlang der Wertschöpfungskette sein.
00:13:05: Ich denke immer wenn auch mal aus Endverbrauchersicht und da kann ich sagen absolut aber natürlich auch diese Kommunikation zwischen Industrie-und Handel die wir natürlich auch hier stärken wollen spielt auf jeden Fall eine Rolle und ich finde es sehr spannend dass das Publikum da auch so eine klare Meinung zu hat.
00:13:27: Interessant ist ja das ja auch zu wenig Zeit für Beratungen am Point of Sales Überhaupt gar nicht, ein Punkt ist.
00:13:33: Ich glaube das liegt vielleicht daran dass so wenig Händler hier sind wirklicherweise...
00:13:38: ich glaube das sieht auch am Publikum und der Zusammensetzen.
00:13:43: Wir haben jetzt hier wenige Einzelhandel natürlich vertreten weil wir haben den Schwerpunkt jetzt woanders liegen.
00:13:48: aber vielleicht möchte ich mal auf diesen einen Punkt doch tatsächlich eingehen.
00:13:51: zu viele Varianten und zu viel Komplexität Das kann man natürlich entlang der Wertschöpfungskette diskutieren aber auch über den Einzelhandel.
00:14:00: Wir sind ja der klassische Gegenentwurf zu dem Thema des schwedischen Möbelhauses und wir stehen natürlich auch für ein starkes Netzwerk aus mittelständischem inhabergeführten Unternehmung, sei es jetzt in der Küche aber auch im Möbelhandel mit oder ohne Küche.
00:14:15: Und was man erkennen kann ist halt dass wir dort eine Veränderung haben.
00:14:22: also die Beratungskompetenz nimmt nicht zu sie nimmt tatsächlich ab am POS.
00:14:27: Dementsprechend gibt's natürlich heute technische Tools wie Konfiguratoren, die hast du ja von genannt.
00:14:32: Die man dann einsetzen kann und nutzen kann.
00:14:35: aber das geht ja auch immer so ein Stück weit auch am Thema vorbei.
00:14:37: denn es ist ja so der Kunde, der heute noch im Möbelhaus betritt, der sucht seine Küche, seine Wohlfügigkeit.
00:14:44: Der sucht seinen Sofa, er sucht seiner Anbauwand, die er nutzen möchte und nicht tausende von Möglichkeiten, die sich irgendwie neutral irgendwie anguckt auf der Fläche.
00:14:54: und deswegen sage ich naja die wirklich guten Produkte und die auch nachhaltig funktionieren.
00:14:59: Sind noch die, die sinnstiften sind?
00:15:01: Und die eben nicht so komplex sind.
00:15:04: Weil wie gesagt wir haben am POS das Problem gerade bei größeren Flächen dass die Beratungskompetenz halt nicht mehr so ist.
00:15:10: Das dafür
00:15:11: ganz kurz einhaken.
00:15:13: Wir haben ja gerade das Thema Beratungen gehabt Auch im Thema Müllver et cetera.
00:15:19: Warum liegt es an dem Personal das fehlt oder warum ist die Fachkompetenz nicht mehr so da?
00:15:27: Ja, machen wir uns nichts vor.
00:15:29: Also wenn man sich die Löhne und Gehälter, die möglichst sind im Einzelhandel in Kombination mit den Arbeitszeiten anschaut dann ist es natürlich aus der Historie heraus gewachsen jetzt nicht mehr attraktiv für junge Menschen, die den Willen haben, die Leistungsfähigkeit haben und auch die Kompetenz haben.
00:15:49: Mit der Frau Gansko... mit der Sabine haben wir natürlich auch viel Kontakt und da sieht man dann schon, dass sie die wirklich leistungsbereiten Führungskräfte dann lieber in den Industrie wechseln.
00:15:58: Weil dort halt die Arbeitsbedingungen auf Sicht einfach attraktiver sind.
00:16:02: Die wenigsten wollen auch Verantwortung übernehmen.
00:16:05: das ist auch so ein Thema.
00:16:06: ich gehe lieber in einen größeren Konzern unter dem Dachmantel eines Größenkonzerns oder einer größeren Unternehmung als wenn ich jetzt im Einzelhandel dort mich zum Beispiel selbstständig mache was in der Küchenindustrie oder im Kücheneinstall noch gut funktioniert.
00:16:21: Da haben wir ja viele, viele Neuzugänge über... also jetzt beim Küchenringen, also unserem Schwesterunternehmen sind die Hälfte der Zugänge eine Neugerinnung, die natürlich über die Industrie-, Küchenindustrie subventioniert werden und über die klassischen Mittelstandsbanken.
00:16:36: Das hast du heute im Möbelhandel überhaupt nicht.
00:16:39: Du hast ja eher mit Schließung zu tun, gerade auch von langen tradierten gut geführten Unternehmungen weil einfach da keine Nachfolgeregelung ist und Da greift so das eine in das andere.
00:16:48: und wenn ich darüber Innovation nachdenke Ja Eine innovation wäre wenn wir mal den Mittelstand bisschen finanzieren könnten Weil dann würden viele Probleme auch was jetzt Industrie hat im Vertrieb gar nicht mehr aufkommen.
00:17:01: Es ist natürlich ein riesen Thema und ich weiß gar nicht, ob die Leute keine Verantwortung mehr übernehmen wollen.
00:17:06: Ich sehe das tatsächlich ein bisschen anders.
00:17:07: es wird ja immer viel geschimpft über die jungen Menschen, die nachkommen.
00:17:12: Ich denke schon dass sie Verantwortung übernehmen will aber es fehlt eben an Attraktivität.
00:17:17: So Arbeitszeitmodelle verändern sich, Lebenseinstellungen verändern und da nehme ich einfach noch zu wenig Flexibilität dar.
00:17:25: Das haben wir natürlich etwas einfacher weil wir jetzt erst mal nicht am Wochenende arbeiten müssen.
00:17:29: Das ist ganz klar das ist unser Vorteil.
00:17:32: aber
00:17:32: auch die Dinge kann man ja attraktiv gestalten und ich glaube eben... Ich weiß ja dass die Verbände das machen schon sehr viel in dem Thema der Nachfolge und das ist glaube ich eins unserer Zukunftshemen weil wenn wir diese kleinen Studios wirklich aufrechterhalten wollen und wollen eben nicht nur die Großfläche Und dann müssen wir da einiges investieren und auch da gilt es wieder, die gemeinsame Zusammenarbeit eben zu machen.
00:17:55: Aber nochmal zurückzukommen auf diese Varianten und Komplexität das ist natürlich auch etwas was darauf eins hat warum man vielleicht diese Verantwortung im Handel gar nicht übernehmen will.
00:18:05: weil wenn es jedes Jahr jeder irgendetwas Neues gibt und deswegen sind wir ja tatsächlich mittlerweile in zwei Jahresrhythmusen der sich gut bewährt Dann ist das einfach zu viel, weil wer will sich dann jedes Jahr ein neues Verkaufshandbuch antun?
00:18:19: Ist ja furchtbar.
00:18:20: Also
00:18:21: was soll es jedes Jahr einen neuen Innovationen wirklich geben die nutzend stiftend sind?
00:18:25: oder aus Endverbrauchersicht mal Ich meine innovation der innovation wegen ist vielleicht nicht so sexy.
00:18:31: deswegen wir müssen schon gucken Was braucht denn der endkunde wirklich?
00:18:35: Da ist auch bei uns mein Mindset in der Veränderung tatsächlich da.
00:18:40: Auch wir gehen jetzt viel früher in unserer Modellentwicklung an die Hersteller ran, also eine halbe Jahr vorher.
00:18:46: Früher haben was alles mit der MOW unser wichtigsten Leitmesser.
00:18:49: jetzt nach den es Köln ja nicht mehr in der Situation gibt, haben wir das vorgelagert.
00:18:54: aber wir haben unsere Modelle für die Exklusivthemen und auch im Dialog mit der Küchenindustrie vorgezogen schon auf Januar-Februar-März.
00:19:03: zum Teil Wahrscheinlich ist das sogar auch noch zu eng gefasst.
00:19:08: Man müsste sogar etwas frühzeitiger anfangen,
00:19:11: also das Thema Komplexität muss ich sagen dass es auch ein Thema was alle umtreibt weil die komplexität bringt natürlich auch eins dazu vielfalt und die Vielfalt bringt dazu.
00:19:21: wir sind alles Massenhersteller und diese ganze Thematik der Vielfald erschlägt uns eigentlich in unserem Grund tun und in unser Grundproduktion Setup.
00:19:30: Das ist auch ein Thema, was wir überfrachten dem Markt.
00:19:33: Da muss man ganz selbstkritisch, haben wir das bei Schattdekor auch gesagt.
00:19:37: Wir haben jedes Jahr über hundert Dekore entwickelt.
00:19:39: Hundert Dikoren red ich noch nicht von Farbstellungen und wir haben das ganz klar reduziert.
00:19:45: Und wenn man bei uns auf unseren Stand geht, wir haben einen Motto seit mittlerweile einem Jahr, das nennt sich Simplify und dass wir wirklich... ...wir wollen so einfach wie möglich machen und sehr konzentriert!
00:19:57: Wir zeigen ganze vier Dekoren Und wo wir wissen, die sind jetzt schon im Markt etabliert.
00:20:02: Weil wir brauchen nicht die, mal böse gesagt, hundertste Eiche... durchs Dorftreiben.
00:20:07: Das macht keinen Sinn, sondern wir müssen die richtigen Dekore.
00:20:11: Wir machen da sehr viel Datenanalyse.
00:20:12: auch Datadriven Design ist so ein Thema was wir in der Richtung machen.
00:20:17: aber das Thema Simplify für uns ganz wichtig und das bedeutet auch für uns früher haben wir noch einen Dekor gezeigt.
00:20:22: heute kümmern wir uns darum dass Tiefzifolie verfügbar ist, dass dann dementsprechend die Tiefzi Fronten gemacht werden können.
00:20:29: Wir schauen das die ganze Konsistenz in den verschiedensten Roland-Bereichen der Produkte aus sind, dass die Kante dazu passt und also das ist viel mehr Verfügbarkeit über die Holzwerkstoffindustrie.
00:20:41: Also da versuchen wir es viel einfacher zu machen Komplexität rauszunehmen und uns wirklich auf wenige Themen zu konzentrieren.
00:20:49: Das ist auch absolut richtig denn die Frage ist ja mal verkaufen wir durch diese hohe Komplexigkeit und Varianz ein Brett mehr?
00:20:56: wahrscheinlich nicht?
00:20:58: Aber die Produktion leidet und das ist ja das Thema, was wir haben.
00:21:01: Wir müssen weiter automatisieren um eben die Prozesse auch sauber im Laufen zu halten eine Produktivität zu haben.
00:21:06: der Vertrieb möchte natürlich eine absolute Individualisierung und es ist auch richtig und wichtig.
00:21:12: aber es stellt sich immer am Ende aller Tage die Frage Ist das noch im gesunden Verhältnis?
00:21:17: Und das mache ich mal in Fragezeichen dran und da gilt es wirklich tatsächlich auch mal den Mut zu haben und so sagen da kommt ne Veränderung rein.
00:21:25: Ja, wie entscheiden Sie denn?
00:21:27: Sie haben die Finanzen im Griff.
00:21:29: Wie entscheiden sie wenn jemand vorhin pitscht und sagt wir müssen das ins Programm nehmen oder das ist jetzt echt eine Innovation, die brauchen wir.
00:21:37: Wie entscheiden Sie?
00:21:38: Hopp oder Top!
00:21:39: Ach ja, das ist von vielen Komponenten abhängig und ich will jetzt gar nicht dass nur so aus dieser Finanzbrille dann ist es einfach.
00:21:45: Dann sage ich okay das muss mehr Ertrag bringen.
00:21:47: Ich brauche Umsatz.
00:21:49: Kann
00:21:49: man im Vorfeld immer schlecht sehen?
00:21:51: Genau!
00:21:52: Wie ist die Risikobewertung?
00:21:54: Es ist immer eine ganzheitliche Betrachtung.
00:21:57: haben wir erst mal die Leute an Bord, die diese Innovation auch umsetzen können.
00:22:01: Weil oft scheitert ja eine Innovation gerade im Mittelstand und wenn wir jetzt nicht von den klassischen Konzernstrukturen sprechen, wo wir wirklich Abteilungen mit dem klassischen Innovationsmanagement haben, scheitern daran dass die Fachabteilung dann noch oft überfordert sind.
00:22:15: Das ist eine gut gemeinte Idee.
00:22:17: alle sind erstmal begeistert dann werden die Kosten angesetzt oft viel zu hoch, wo man da erstmal schon so ein Fragezeichen dran macht fällt das Personal an irgendeiner Stelle aus?
00:22:29: oder es ist halt eben nicht genug bewertet worden.
00:22:32: Und deswegen schaue ich mir das immer ganzheitlich an.
00:22:34: und wenn ich halt eben sehe, okay, es kommt für uns einen Ertrag dabei raus die Leute haben's auch so sauber runter gepitscht dass sie eben tatsächlich das Projekt auch umsetzen können und wir haben eine Risikominimierung dann kann ich da auch meinen Haken dran machen.
00:22:46: aber für mich ist es tatsächlich immer ne ganzheitliche Betrachtung und alles andere wäre auch zu kurz gesprungen.
00:22:53: Wie entscheiden Sie, Sie haben gerade von Simplify gesprochen.
00:22:57: Wie entscheiden sie dann das wird ja nicht einfacher wenn man weniger Varianten anbietet?
00:23:02: Wenn man eigentlich so viel aufbaut was wirklich ein Mehrwert bietet.
00:23:09: also da sind wir ganz enge Abstimmung mit unseren Partnern dass wir da die frühzeitig mit involvieren dass mal auch sagen von wegen Ja auch gewisse Testkunden hat wo man sagt dass man dann dementsprechend hier Die Machbarkeit prüft, die Akzeptanz prüfte und natürlich ähnlich wie Sie es gerade beschrieben haben.
00:23:27: Man muss das ganzheitlich anschauen.
00:23:29: Wir haben auch schon Themen gehabt, Innovationen wo man sagt, das waren geniale Sachen Und du bist manchmal zu früh mit dem Thema im Markt drin Da war der Markt noch nicht reif dafür.
00:23:40: Das Produkt an sich war marktreif Aber der Markt war noch nicht dafür reif und das muss man ganz klar auch immer sehen.
00:23:46: Und wie wir das machen, dass ist wirklich in engster Abstimmung intern.
00:23:50: aber wir schauen, dass wir sehr früh unsere Kunden, unsere Partner also ich rede nicht nur von Kunden sondern wirklich auch Partner mit einbeziehen in solche Themen damit wir dementsprechend hier nicht so viele Fehlschüsse haben.
00:24:02: Man hat immer wieder einen dabei.
00:24:03: Das muss auch so sein weil es uns macht gar keiner mehr Innovationen.
00:24:06: Aber damit man das minimiert
00:24:10: Wie ist das im Handel?
00:24:14: Wir sehen ja, wie gesagt zu viel Komplexität.
00:24:19: Aber was passiert?
00:24:21: Was sagen die Händler?
00:24:22: Verstehen sie die Innovationen, die kommen?
00:24:26: Gibt es Themen wo man als Händlern sagt der Verbraucher will das vielleicht gar nicht oder so ein bisschen aus Angst vor dem Verbrauchern sagt ne lasst mir lieber.
00:24:37: Also jetzt bin ich ja auch für die Kommunikation zuständig und ein bisschen für den Vertrieb.
00:24:41: Der Punkt ist ja der, wo fängst du an?
00:24:44: Sobald ein Produkt auf dem Markt kommen muss man ja die Frage stellen ist das jetzt sinnstiftend oder es nicht sinnstiften.
00:24:52: Und schafft der Vertrieb des jeweiligen Vorproduzenten, des Hauptproduzentens dies auch zu kommunizieren durch das Nadelöhr der Einkäufer jetzt im Verband zum Beispiel oder halt auch nicht.
00:25:03: Und dann kommt auch das flankierende Thema dazu.
00:25:05: Das heißt, wenn du eine ganz neue Oberfläche hast, die aber sonst nicht im Markt etabliert ist, ist das natürlich bei der Platzjungen ein Risiko.
00:25:11: unter Umständen?
00:25:12: Weil wir sprechen ja auch... Wir kriegen die Ware ja im Handel nicht geschenkt!
00:25:15: Wir müssen sie ja bezahlen nach gewissen Kriterien und da ist die Innovationsbereitschaft, sage ich ganz ehrlich, im Handeln im Moment nicht gegeben weil auch die Finanzdecke natürlich auch nicht unbedingt gewährleistet.
00:25:28: Ein, zwei schwierige Jahre hinter uns.
00:25:30: Dementsprechend haben wir auch die negativen Medien draußen oder die Meldung der Medien draussen nicht.
00:25:36: Die Medien sind negativ so in den Meldungen und das ist schon nicht von anzuweisen.
00:25:41: also wie sagt man so schön?
00:25:43: Das heißt wird dünner auf dem wir stehen was die Finanzdecke anbelangt Und da muss man schon sehr mutig sein oder halt eine Lücke sehen im Sortiment um auf eine echte Innovation aufzuspringen zu sagen daran glaube ich jetzt.
00:25:56: Also Das wäre so die Vorgehensweise.
00:26:00: Die Frage ist ja mal an der Stelle absolut richtig, was Sie sagen und das ist natürlich immer genau die Position, die dann gestrichen wird wenn die Decke dünner wird.
00:26:09: aber ich glaube immer dass es genau in diesen Zeiten auch wichtig ist mutig zu sein und man zu schauen was es an Veränderungen möglich macht.
00:26:17: Ich finde es immer ganz spannend, bei uns dann gerade im Unternehmen zu sehen wie viel die Leute auch bereit sind für eine Innovation zu tun.
00:26:24: und ich sage okay, ich kann euch aber nicht das Budget dafür freigeben.
00:26:27: Und die sagen wir dann anschließend, wir kriegen's auch so hin.
00:26:30: Gib' uns einen ganz kleinen Betrag!
00:26:31: Wir hatten das jetzt beispielsweise... ...wir wollten ganz gerne eine Azubi-Kapania machen und dann habe ich gesagt ja Leute schön Film drehen ist nicht, kostet viel zu viel Geld und ich habe den tatsächlich genau hundert Euro gegeben.
00:26:46: Und es ist eine der geilsten Kampagnen geworden ever!
00:26:49: Da sitzen sie und die sind mega und das finde ich toll und das ist dann auch eben Innovation.
00:26:55: Das beschließt sich immer so ein Kreis was Unternehmen, Unternehmenskultur und solche Themen angeht weil das machen natürlich nur Mitarbeiter die grundsätzlich... begeistert sind von dem, was sie tun.
00:27:07: Das muss man natürlich auch...
00:27:08: Aber es hat doch etwas mit Mut zu tun und ist einfach mal an.
00:27:11: Absolut!
00:27:11: Wir haben ja auch gesehen und das ist natürlich etwas, was Hermes bekam jetzt unbedingt sagen will oder beziehungsweise nicht sagen will.
00:27:18: aber ich wir haben gesehen auch während Corona dass hat uns als Agentur damals auch getroffen wirklich Marketing-Budgets werden erst einmal gekürzt und wir haben gesehnt die Leute sind nicht mehr da.
00:27:30: Ja das ist tatsächlich so.
00:27:32: Ich glaube auch nicht, dass wir sind ja unternehmerisch geprägt.
00:27:35: Also jeder bei uns... Wir sind zwar keine Genossenschaft aber wir haben eine genossenschaftliche Struktur wo jeder unserer Mitglieder auch gesellschaftler ist und das sind alles selbstständige Unternehmer und natürlich müssen die abschätzen wie bereit oder wie viel Bereitschaft es dafür da einen komplett neuen Artikel zu setzen.
00:27:53: jetzt habe ich in meiner Vergangenheit immer mal wieder auch Handelsmarkenkonzepte aufgebaut Und ich muss sagen, da muss man schon dicke Bretter bohren.
00:28:02: Selbst wenn man starke Partner an seiner Seite hat die gewisse Reputationen haben ist es immer noch sehr schwer diese Konzepte umzusehen und zwar nicht weil die Konzepten schlecht sind das gar nicht mal sondern weil sie einfach eine gewisse Unsicherheit draußen am Markt herrscht Und auch auf verschiedensten Ebenen.
00:28:20: Das fängt an bei Brandschutz, was viele Leute im Moment bei größeren Flächen immer mal wieder trifft.
00:28:26: das hängt mit EU-Gesetzen zu tun oder zusammen die immer mal uns hier.
00:28:34: wir haben ja auch über den digitalen Produktpass vorhin etwas gehört.
00:28:38: ich weiß gar nicht wiefern unsere Händler da überhaupt schon sich damit auseinander gesetzt haben.
00:28:41: Ich war gestern auf einer Erfahrungsaustauschgruppe kurz ERVA genannt.
00:28:46: Die wussten davon noch gar nicht, was sie zukommt.
00:28:50: Und das wird sozusagen mal disruptiv werden von einer Wertschöpfungskette angefangen bis hin zum letzten Glied in der Kette im Handel Richtung Endverbraucher bei.
00:28:59: diese Transparenz die sind ja gar nicht gewohnt und auch den Umgang mit dieser Transparens.
00:29:07: Wir sind ja noch beim Thema Innovation beziehungsweise wie übersetzen wir die Innovation?
00:29:12: Ja, am Ende zum Endkunden.
00:29:14: Alle sollen ja sehen da gibt es was Neues Tolles und Kaufen über.
00:29:18: die Situationen, die wir gerade haben sprechen mir noch.
00:29:21: aber jetzt würde ich gerne mal wissen sie verkaufen Sie sind verkauft Oberflächen beziehungsweise auch Atmosphäre.
00:29:27: damit Wie soll das beim Entkundenankommen schulen?
00:29:33: Wir brauchen ein bisschen Storytelling.
00:29:36: Damit man einfach weiß Schattekor ist jetzt das was sein muss.
00:29:41: Also wir arbeiten ja sehr, sehr eng mit unseren direkten Kunden aber auch mit den indirekten Kunden zusammen.
00:29:46: Wir machen Workshops und Designworkshops.
00:29:49: Ich sage immer ich bin kein klassischer Verkäufer.
00:29:51: ab und zu darf ich auch Designberater sein.
00:29:54: Und das sind tatsächlich eigentlich für mich oftmals die schöneren Termine weil Verkäuer ist dann eher auf Zahlen manchmal fixiert und es ist der Schöne wenn man darüber redet.
00:30:02: Aber es ist tatsächlich viel Schulung!
00:30:05: Was mir immer beim Handel oder ich habe mal aus dem Handel einen Kommentar gehört Ja wenn ich jetzt auch noch Design verkaufen muss, dann wird es jetzt schwierig.
00:30:12: Weil ich habe so viele technischen Themen und ich habe Planungssoftware zu machen Wenn ich jetzt noch Design verkaufen soll da Dann wird das Ganze schwierig Und da sind wir aber wieder bei Feuer was die Leute im Endeffekt Im Handel für Fähigkeiten haben oder Wer da noch da ist?
00:30:27: Und dann wird's dann irgendwann mal ein bisschen schwierig.
00:30:29: Aber uns bleibt eigentlich nichts anderes übrig.
00:30:31: Da sind wir sehr penetrant Hätte ich beinah schon fast gesagt Das ist mir tatsächlich hier Diese Storytelling auch in Social Media machen, das wir sehr klar analysieren.
00:30:39: Wer sind da entscheider?
00:30:41: In diesen einzelnen Ketten.
00:30:42: Wen muss man damit ins Boot holen?
00:30:44: Wir bieten diese Workshops auf für Kunden und indirekte Kunden an!
00:30:47: Es gibt zum Beispiel auch Bereiche jetzt außerhalb von Zentralupper wo wir nur... mit den Entscheidern im Markt, mit den Designern dementsprechend dieser Workshops machen und die das dann wiederum reintragen in ihre Industrie.
00:31:01: Und das ist ja glaube ich ein Riesenchance!
00:31:04: Schattekorb muss man dazu sagen war es vor mittlerweile, ich sag mal, vor fünfzehn Jahren der erste, der nicht nur Bilder an die Wand gehängt hat Und das gesagt haben wir in der Galerie.
00:31:15: Das ist die Buche und wir hören hinten bei den Steinen auf, sondern dass mir da ein gesamtheitliches Konzept rausgemacht hat.
00:31:21: Und das ist glaube ich mit eine der DNA, die wir heute haben bei uns.
00:31:27: Wie ist das bei Ihnen?
00:31:28: Ich finde es... Man muss ja irgendwie sehen wie man
00:31:31: das durchkriegt.
00:31:32: Genau!
00:31:32: Wie kommt das neue Produkt?
00:31:34: zum Endler hin.
00:31:35: Wir haben natürlich auch viele dieser Designworkshops, die wir dann eben anbieten gerade eben wenn wir Innovationen Neuheiten mit aufnehmen und ja es ist genau richtig was dann kommt.
00:31:47: dieses Design Thema ist tatsächlich noch ein herausforderndes Thema weil das kommen dann diese klassischen Küchenplanungen und je nachdem wie man dann eben im Handel hat wird das gerne angenommen oder nicht?
00:31:58: Und ich sage immer das ist doch eine riesige Chance wenn ich so ein bisschen Design mit aufnehme Entkunde reinkommt in so ein kleines Küchenstudio und da sitzt ein cleverer Verkäufer.
00:32:10: Und der fragt so ein bisschen nach, was denn eigentlich so eingerichtet werden soll?
00:32:14: Ein Kanner ohne jetzt den Möbel schmälern zu wollen aber er kann ja ganz viel auch aus dem Küchenmöbel machen und so einen Endkunde hat doch ein tolles Gefühl wenn er im Handel bei so einem kleinen Studio das Gefühle hat.
00:32:27: Er hat da so einen kleinen Designer, so einen Innenarchitekten vor sich sitzen der ihm das schön einrichtet.
00:32:31: Und ich glaube, da müssen wir einfach noch mehr zusammen tun, dass es besser wird und ich glaube auch eben tatsächlich, dass das jungen Menschen auch Spaß bringt.
00:32:41: Da brauchen wir natürlich die richtigen Tools, da brauchen wir einfache Tools, dann müssen wir eben die Dinge, die langweilig sind, die müssen einfach da sein durch KI
00:32:49: etc.,
00:32:51: und dann kann man sich ja auch diese Dinge fokussieren.
00:32:53: Das bringt eine wirkliche Innovation für uns alle.
00:32:59: Also da bin ich komplett dabei, tatsächlich.
00:33:01: Was wir sehen ist ja das gerade der Mittelstand eigentlich am stabilsten operiert.
00:33:08: Das muss man mal ganz klar festhalten.
00:33:10: Wir haben die GfK-Zahlen gerade letzte Woche und diese Woche so genüge gesehen.
00:33:14: also von echter Krise kann man nicht sprechen, also müssen wir mal tiefer eintauchen Woran es denn liegt, dass wir da gerade auch im Kastmühlebereich oder auch in Polsterwebel-Bereich hier im Coburger Raum.
00:33:24: Da haben wir ja gerade echte Baustellen die wir auf Industrieebene haben.
00:33:30: und was soll ein Händler verkaufen wenn keiner Waren mehr da ist?
00:33:34: Ich komme natürlich aus dem höherwertigen Segment heraus.
00:33:38: mit Design habe ich jetzt keine Probleme und keine Berührungsängste weil am Ende geht's nur um Bedürfnisbefriedigung.
00:33:43: entweder bin ich eine junge Familie Wohnungen oder das erste Haus einrichten, dann habe ich sicherlich andere Bedürfnisse zu befriedigen.
00:33:51: im Verkauf auch als wenn ich jetzt zweit- oder dritteinrichter bin.
00:33:54: und wir verkaufen halt im Einzelhandel auf einer sehr persönlichen Ebene Emotionen.
00:34:00: Und das darf man nicht vergessen.
00:34:01: also die Emotions sind vordergründig!
00:34:03: Wir gehen als Verband für unsere Mitglieder bei Innovation so vor dass wir versuchen denen das so mundgerecht wie möglich zu präsentieren und auch konzeptionell davorzugehen und gestalten ganze Flächen von zweihundert, vierhundert fünfhundert sechshundert Quadratmetern damit dort, ich sag mal maximale Sicherheit auch ist für das Invest.
00:34:23: Und wir nehmen dann unsere Industriepartner da schon mit ins Boot und planen dann gemeinschaftlich unschulend an auf Verort weil das das A&O und wir gehen nicht so sehr auf die Produkte ein auf der technischen Oberfläche sondern wir gehen dann auch in die Tiefe rein und sagen was ist denn das Verkaufsargument jetzt genau?
00:34:40: Für welchen Zielgründen ist denn dieses Produkt überhaupt da gehen?
00:34:44: ein bisschen anderen weh ich.
00:34:46: BtoB sehe ich es noch ein bisschen anders, da muss man natürlich technisch sein.
00:34:49: Also tatsächlich dieses Thema Emotionen ist ganz wichtig und das machen glaube ich der Einzelhandel und auch die Fachstudios machen das sehr gut oder viele sehr gut umstehen die stabiler dar als die Großfläche weil wer heute auf die Groß Fläche geht?
00:35:05: Ich möchte es kein Bashing betreiben aber das ist sehr anonym!
00:35:08: Und erstens wenn im Kastenmöbelbereich geht dann habe ich ja alle Komoden in der gleichen Art und Weise dann wird mir die Entschiedung schon mal abgenommen, weil ich kann mich ja gar nicht mehr entscheiden was das Design großartig angeht.
00:35:20: Es steht ja nur eins da und da brauche ich eigentlich nur ein Maßband nehmen.
00:35:23: Das passt wirklich bei mir rein!
00:35:26: Und es machen halt andere... Ich sage mal jetzt im Einzelhandel machen das anders und ich habe selber persönlich auch erlebt eine kleine Story möchte sich zu langen darüber referieren.
00:35:34: aber ich bin auch zum Küchen Einzelhandel gegangen und hab mich beraten dass obwohl ich designaffin bin Und das erste, was die Dame dann zu mir gesagt hat.
00:35:43: Ich komme zu dir auch in die Wohnung und ich schaue mal an wie du es dir vorstellst.
00:35:47: Hat sich das angeschaut?
00:35:48: Da sagt zu mir Ja Marco dein Küchenfenster muss um halb Meter versetzt werden.
00:35:53: Dann habe ich sie ja erst einmal gesagt.
00:35:55: Die will eine Küche kaufen keine Fenster.
00:35:57: Dann sagt sie aber mit einer vernünftigen Küchenplanung haben da müssen wir das ganzheitlich sehen.
00:36:00: und hat dann auch geschafft auch noch Sideboards zu verkaufen.
00:36:03: Ich hab das Fenster natürlich versetzt usw.
00:36:06: Tropberatung und da muss ich sagen Das kann der Küchen Einzelhandel Fach Handel Top.
00:36:11: Und da oben, glaube ich, stehen die auch einfach noch besser dar?
00:36:15: Das denke ich auch aber manchmal eben auch nicht.
00:36:19: und das ist ja dann die Frage woran hakt's?
00:36:22: wer trägt da die Verantwortung?
00:36:25: wenn Innovationen nicht verkauft wird bzw dass Innovationen verkauft werden muss da mehr die Industrie ran?
00:36:33: Ist es der Händler der auf die industrie zugehen muss?
00:36:37: wie müssen wir uns da verständigen?
00:36:40: Also ich weiß jetzt nicht, wie es in Ihren Unternehmungen ist.
00:36:42: Aber ich würde jetzt mal sagen, Innovation wollen erstmal alle haben.
00:36:47: natürlich aber wir haben ja ganz viele Leute um uns herum die dann genau wissen dass diese Innovationen die wir da gerade haben nicht funktioniert.
00:36:55: Sie wissen aber nicht was besser funktioniert.
00:36:57: also man muss auch aushalten Je nachdem wo man jetzt angesiedelt ist, dass man auch so diesen Kritikern nicht zu sehr zuhört sondern versucht hat seine Vision umzusetzen von Innovationen und die auf die Straße zu bringen.
00:37:11: Und da braucht man schon starke Nerven ein bisschen Mut sicherlich auch.
00:37:16: aber wenn man Veränderung will dann muss muss man halt auch mal durchziehen
00:37:22: Man muss auch einfach den Mut haben, mal zu scheitern und das ist auch nicht schlimm.
00:37:26: Das wird dann immer so verteufelt und dann wird gleich immer hochgerechnet was hat das jetzt gekostet?
00:37:30: Ja das passiert!
00:37:32: Das gehört auch dazu und es darf natürlich nicht oft passieren weil ansonsten werden bei uns die Decke dünn.
00:37:37: auf jeden Fall.
00:37:38: aber aus diesen Fehlern kann man ja tatsächlich etwas Lernen und etwas Neues entstehen lassen.
00:37:44: Und ich glaube eben, dass wenn man eine saubere People-Kultur lebt, dann nimmt es aber auch gerade die Mitarbeitenden mit.
00:37:52: Die haben auch Lust, dann die Veränderung mitzugehen.
00:37:55: Das hat dann immer auch Change zur Folge.
00:37:58: Wenn Change da ist, kann Innovation im Unternehmen leben – das ist einfach ganz wichtig!
00:38:04: Kann ich absolut nur bestätigen?
00:38:06: Ist bei uns ähnlich und Budgetierung ist
00:38:08: wichtig?!
00:38:12: Was haben wir daraus gelernt?
00:38:13: Wie machen wir es anders, wie gehen wir die Antithemen ran?
00:38:15: und was ich mir tatsächlich wünschen würde.
00:38:17: Und jetzt schaue ich wieder in die Kette bei uns so rein das ist tatsächlich einmal sowas mal für irgendeine Möglichkeit finden eine Rückkoppelung weil oftmals wissen wir es gar nicht.
00:38:25: warum hat das jetzt so nicht funktioniert?
00:38:28: oder warum hat einer antifingerprint oberfläche sechs, sieben Jahre gebraucht bis Sie überhaupt im Markt akzeptiert haben.
00:38:35: Da ist ein echter Kunden mehr Nutzen da gerade bei Matten Oberflächen und sowas ist natürlich ein ganz wichtiges Thema wo ich sage dass wenn wir da einen Weg finden würden eine Rückkopplung über die ganzen Fertigungsketten hier zurück.
00:38:49: das wäre hervorragend für alle glaube ich in dem Bereich.
00:38:52: Das finde ich auch ein ganz wichtiges Thema, weil das wäre so meine nächste Frage gewesen.
00:38:58: Wo funktioniert die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette gut und wo muss man sagen?
00:39:04: Da müssen wir wirklich nochmal neu ansetzen oder da brauchen wir Ansätze.
00:39:09: Es ist tatsächlich eben die Zusammenarbeit, glaube ich zwischen diesen drei Komponenten und die Komponente, die sie vorhin noch mit reingebracht haben.
00:39:16: Die Holzwerkstoffe, da müsste es einfach ein schnelleres Miteinander- und einen Austausch geben um eben tatsächlich diese Sicherheit der Lieferkette dann auch wirklich aufrechterhalten zu können damit eben diese Innovation wirklich dann im Markt relativ schnell ankommt.
00:39:32: Und ich glaube, wenn dieser Austausch nicht da ist es findet ja immer ein Austauscht zum Zulieferer statt wir haben natürlich auch immer den Austauschen mit ihnen aber wir drei tauschen uns nicht gemeinsam aus.
00:39:44: Aus welchem Grund auch immer und vielleicht ist das ja heute der Anspamp
00:39:47: oder sich austauschen?
00:39:48: Dank Ihnen!
00:39:51: Ich wollte es auch sagen.
00:39:52: Vielleicht ist das ja der erste Schritt in eine bessere Welt, weil eins ist klar wir brauchen Innovation ohne Innovation geht es nicht.
00:40:01: tatsächlich die welt dreht sich ja weiter und vielleicht ist das Ja wirklich der erste schritt Also anderen Austausch, eine andere Form.
00:40:09: Weil tatsächlich mit der Industrie unseren direkten Partnern haben wir sehr intensiven Austauschen auf verschiedenen Ebenen von den Messen angefangen aber auch mit unseren Gremien die wir dann in das Haushalt gehen oder wir haben Messeformate bei uns im Unternehmen.
00:40:25: da ist der Austausche schon sehr intensiv nur halt nicht mit der Zulieferindustrie.
00:40:32: tatsächlich
00:40:34: also bei uns ist es auch so dass man mit unserem Zuliefer, also Papierindustrie sehr engen Austausch haben natürlich um unseren direkten Kunden.
00:40:41: Da haben wir auch einen sehr guten Austausche.
00:40:43: Wir haben auch zu den Top Ten wenn ich jetzt in der Küche denke Top ten Unternehmen in Deutschland Auch ein relativ gutem Austauschen.
00:40:52: aber dann hört es auf!
00:40:53: Wir haben zum Teil auch Schlafzimmermöbelindustrie Aber es hört tatsächlich bei unseren indirekten Gründen auf.
00:41:00: und dann der Loop weiterzuführen in Richtung Handel und da Rückmeldung.
00:41:06: Wir haben es teilweise mit großen Einkaufsverbänden, die dann auch wie eine Rückmeltung bekommen.
00:41:11: aber das ist auch ganz schön interessant.
00:41:12: wenn man dann die Großen dann spricht Wie wenig?
00:41:15: Die auch wieder Rückmältungen aus ihren eigenen Häusern bei sich Auswerten sammeln und daraus wieder Rückschlüsse.
00:41:24: Das ist ganz erstaunlich weil da bin ich eigentlich von ausgegangen dass ist das was der große Schwede ganz anders macht und sehr intensiv macht.
00:41:33: Da bin ich überrascht gewesen, dass das in Deutschland oder mit den großen Häusern, die man so alle kennt relativ wenig passiert.
00:41:41: Ja gut!
00:41:42: Ich meine jetzt kommen wir aus einem tradierten Umfeld.
00:41:44: Datenstrukturen und wie soll ich sagen diese zur Verfügung stehenden Daten und die Datenqualität?
00:41:50: Das wäre ein separates Gesprächs-Thema, dass wir Abend füllen wahrscheinlich absolut aber das ist natürlich auch aus der Historie raus auf so.
00:42:00: Wir kriegen relativ viel Feedback tatsächlich aus dem Handel, weil wir haben kleinere Inhaber geführte Struktur und genau wie größere Inhabe geführten Strukturen.
00:42:07: Und da ist der Austausch über die RFA Gruppen, über die Einkaufskommission
00:42:11: etc.,
00:42:11: pp.
00:42:12: das sind wir schon sehr, sehr intensiv im Austauschen.
00:42:14: Wenn etwas nicht funktioniert dann wissen wir es auch relativ schnell.
00:42:17: also das kann ich nur bestätigen.
00:42:19: Da gibt's dann immer konkretes Feedback.
00:42:23: Aber was natürlich auch ein Thema ist wenn man gerade bei Innovation noch ein bisschen hängen Was ich natürlich schon sehe ist und das finde ich sehr gefährlich, der fehlende Mut.
00:42:33: Das haben wir vorhin schon mal diskutiert.
00:42:35: aber die Spenchmarking was man natürlich haben wenn einer wirklich den mut hatte etwas innovatives auf diese auf Den handel los zu lassen dann ist es schon so dass andere direkt auf diesen zug drauf fahren Und dann hast du halt diese gleichmacherei irgendwann auf der fläche und da bin ich jemand der dazu wie soll ich sagen motivieren möchte einen eigenen Weg auch mal zu gehen und den noch durchzuhalten nachhaltig, weil ich glaube das fehlt uns tatsächlich.
00:43:01: Das ist auch einer der Gründe warum Möbel bei Küchen sieht es ein bisschen anders auf vielleicht nicht mehr so sexy ist zu kaufen, weil nämlich der Kunde ist irgendwann frustriert er sieht immer nur dann das gleiche Produkt in unterschiedlicher Preistellung bei immer der gleichen Handelstruktur und das ist halt nicht Kaufanreiz unbedingt.
00:43:21: Da sprechen wir nämlich nicht über Emotion.
00:43:24: Ja, es ist
00:43:24: ganz interessant!
00:43:25: Man muss ja mal nur überlegen wer von uns allen die hier so sitzen kommt auf die Idee also zum Beispiel mal einfach mal mit der Familie einen Ausflug in Möbelhaus macht?
00:43:37: Außer
00:43:38: der Bürosbedingts.
00:43:40: Aber ich kenne das leider von meiner Familie her dass man zumindest ein Möbelhaus die ganze Familie immer gerne ansteuert Und da bin ich eigentlich derjenige, der ein genervt ist und am Schluss noch die Teelichter mitnehmen muss.
00:43:55: Da muss man halt überlegen das sind wir wieder auf dem Thema Emotionen.
00:43:59: und wie kriege ich dazu dann dementsprechend?
00:44:01: Ich glaube dass sie mit einem Einzelhandel mit kleineren Flächen sind Sie top!
00:44:05: Dann merkt man es ja auch wenn man da reingeht.
00:44:07: aber ich glaube im gesamten müssen wir.
00:44:11: da ist Verbessungspotenzial.
00:44:13: Ich glaube wir wollen einfach ein anderes Essen so einen Köttpullau oder so.
00:44:16: das wäre dann ganz gut.
00:44:17: Ich glaube aber und das finde ich aus meiner auch Außensicht auf die Branche manchmal anstrengend, dass das nicht verstanden wird.
00:44:27: Wenn du kommst aus Marketing da weiß man halt einfach wie es funktioniert.
00:44:31: Es war schon immer so, dass andere uns da teilweise überholt haben.
00:44:36: Weil wir haben dann gesagt, wir haben die besten Bauteile!
00:44:39: Wir haben die beste Qualität und das Beste dies.
00:44:43: Und dann kommt da so ein Apple und sagt ich mache jetzt MP-III per Jahr der erzählt einfach Tausend Songs in a Pocket Und dann hast du verloren, das ist einfach so.
00:44:52: Deswegen nochmal die Frage wie wichtig es auch dieses Erzählen, dieses Storytelling?
00:44:58: Wie kriegt man das?
00:44:59: Das muss ja wirklich jeden erreichen damit man am Ende im Handel das auch rüberbringen kann.
00:45:07: Also ich finde das absolut wichtig tatsächlich diese Storyteling!
00:45:11: Ich habe das immer tatsächlich gerne sagen.
00:45:13: wenn wir Hausmesser haben führe ich immer meine Leute was sind Banker die uns dann besuchen und so weiter.
00:45:20: Und mit denen sage ich immer, mit denen mache ich keine Schräubchenkunde weil sie wollen natürlich irgendwie was anderes hören.
00:45:26: das heißt ich lausche immer unseren Architekten die dann die Story erzählen warum wir diese Messe so geplant haben?
00:45:31: Das ist etwas ganz Schönes und ich glaube eben dass das auch vielleicht manchmal mehr hängen bleibt und da müssen wir einfach ein bisschen mehr daran arbeiten das besser zu vermitteln.
00:45:41: und natürlich darf es auch immer der Technik wie die Front etc.
00:45:46: aufgebaut Aber so diese Schöne zu verkaufen, damit auch dann ein Händler weiß warum er wie die Emotionen wecken sollte beim Endkunden.
00:45:54: Das ist glaube ich etwas... das ist einfach ganz wichtig und sehe immer wenn Leute aus dem Export kommen, wie anders sie mit dem Produkt umgehen.
00:46:04: Ich glaube da können wir uns manchmal eine Scheibe abschneiden.
00:46:08: Und dann ist das Glas nicht so oft halb leer?
00:46:12: Missend leider, ich habe jetzt gerade schon so Zeichen bekommen.
00:46:15: Ich könnte erst stundenlang weiter reden.
00:46:17: ehrlich gesagt und mitleid für sie aber danke dass Sie durchhalten.
00:46:22: Wir haben dieses Thema natürlich.
00:46:26: Kriege, Krisen alles was so drum herum ist können wir hier gerade ein bisschen ausblenden ehrlich gesagt.
00:46:33: Ist das mal ganz schön sich darüber über positive Dinge zu unterhalten?
00:46:39: Eine Frage habe ich dazu noch wie stark wirkt sich das im Moment auf ihre Innovationsfähigkeit, auf ihr Fortkommen aus, auf Ihre wirtschaftliche Situation
00:46:51: Also auf die Innovationskraft?
00:46:53: sicherlich nicht, aber auf die Konsumfreudigkeit.
00:46:56: Und darüber müssen wir nachdenken.
00:46:58: sehr wohl unsere typischen Kunden des Mittelstandes sind ja zweite und dritteinrichter und nicht der junge Familie vielleicht.
00:47:04: Die fühlt sich dann in Schweden auch ganz wohl manchmal.
00:47:08: das ist auch in Ordnung so Aber diese Menschen haben keine Grundbedürfnisbefriedigung und dementsprechend müssen Wir und deswegen plädiere ich halt auch dafür dass wir etwas mehr Sexiness ist ja mal diese Art der Präsentation angefangen und auch Art der Möbel natürlich auch investieren.
00:47:28: Und bei diesen Menschen werden natürlich schon von äußeren Einflussen... Also beeinflusst natürlich und das ist nicht von der Hand zu weisen.
00:47:37: Die könnten schon, die Sparkoten sind wieder hoch aber sie wollen halt nicht und ich kann das verstehen ein Stück weit wenn man in Richtung unsichere Zeiten geht der dann investiere vielleicht nicht unbedingt sondern halt lieber die Flocken beisammen.
00:47:51: und da sind andere Dinge wie Urlaub da belohne ich mich sehr sehr weit im Kommen.
00:47:55: und wer eine vierköpfige Familie hat Wenn man da in Urlaub fahren möchte, vierzehn Tage an die normalen Locations.
00:48:02: Da wundert man sich was das mal vor fünf Jahren gekostet oder noch heute kosten kann.
00:48:06: Dafür sind die Menschen gerne bereit dafür aber versuch doch mal eine schöne Sofa zu verkaufen und darunter leidet die gesamte Branche ein Stück weit dass wir da halt eben nicht mehr so viel Lust machen auf Konsum.
00:48:19: Das ist einfach ein Riesenthema.
00:48:20: dieses Thema Konsum sind der zwei Säulen, dass der Bautoro erst sehr spät jetzt greifen wird Dann haben wir das Konsumthema, was nicht greift.
00:48:29: Ja es ist genug Vermögen da dem Menschen trauen sich nicht weil die Zeiten zu unsicher sind und es hat politische Hintergründe natürlich jetzt dass was gerade wieder weltweit passiert hat natürlich massive Einflüsse auf uns.
00:48:42: na also sie müssen sich anschauen, wir leben auch von der Containerwelt.
00:48:48: Die Preise gehen extrem hoch.
00:48:50: ja und wir merken es bei ersten Lieferungen die wir halt eben aus anderen Ländern bekommen dass wir dort einen Engpass haben werden.
00:48:57: da müssen wir jetzt gut schauen und das das jetzt nicht dazu beiträgt dass wir wo wir alle so auf zwanzig siebenzwanzig hoffen wir schieben das seit zwanzich vierundzwanziger jedes jahr weiter.
00:49:10: Das wird Das macht es natürlich jetzt gerade nicht besser und wir haben einfach eben zu viele politische Themen, wo Menschen halt auch in Positionen sitzen die für uns ja nicht mehr kalkulierbar sind.
00:49:22: Und das ist einfach das Thema was wir haben.
00:49:25: Da müssen wir jetzt gut rauskommen und das schaffen wir glaube ich nur im geeint in Europa und das ist jetzt unsere Hausaufgabe, die wir zu tun haben.
00:49:33: Und gemeinsam und anders geht's nicht!
00:49:36: Also das Thema Innovation in der jetzigen Zeit also für uns ist ein ganz wichtiges Thema Und das ist kein Thema, wo wir jetzt sozusagen mal zurückschrauben.
00:49:44: Im Gegenteil also in Krisenzeiten muss man ja innovativer sein.
00:49:48: Wir haben vorhin darüber gesprochen dass bei uns auch Themen zwei bis drei Jahre brauchen mindestens bis sie in den Markt rein sind.
00:49:54: Wir müssen jetzt aktiv sein und wir sind sehr aktiv bei Schattekorps was es angeht auch mit unseren Partnern damit wir sagen wenn dann dementsprechend der Mark wieder zwanzig, siebenzwanzig hoffentlich... Ja, bestimmt.
00:50:08: Wir haben tatsächlich auch auf den Endes schon gehofft und dann auf die Sitzung der Sitzungszeit.
00:50:13: Seit zwei Wochen drehen wir auch eher über die SZU wieder, dass das aber auch marktreif ist und dass dann auch dementsprechend wir liefern können und dass für eine ganze Lieferkette funktioniert.
00:50:27: Und da muss jetzt es passieren und nicht wenn man hoffentlich aus der Krise sind.
00:50:34: Die Küchenindustrie ist natürlich direkt abhängig von den Fertigstellungen der Wohneinheiten und wir haben ja wirklich einen Stau aus verschiedensten Gründen.
00:50:43: Bauanträge sind gestellt, sind auch genehmigt aber es wird nicht gebaut weil die Investoren dahinter im Moment nicht bauen, weil die Bau-Nebenkosten und sonstige Kosten sehr hoch sind also Zinsen
00:50:53: usw.,
00:50:54: das verändert sich gerade.
00:50:56: sobald Ich sage jetzt mal, ins Rollen kommt werden auch die Küchen wieder nochmal mehr Futter bekommen und wir sind ja noch beim Möbeln nochmal dahinter.
00:51:05: Das heißt, die Küche ist immer das Erste was verkauft wird und deswegen hoffen wir schon dass das jetzt Ende... ...Sächsenszwanzig Anfang sieben zwanzig das da schonmal ein bisschen was passiert na?
00:51:15: Wir sind hier wie in einer wirklich guten Talkshow, wer überziehen?
00:51:19: gerade der nächste wartet natürlich schon.
00:51:23: ich muss tatsächlich eine Umfrage jetzt mal Kappen, weil wir das gar nicht mehr schaffen.
00:51:29: Aber es ist wirklich super spannend mit ihnen hier und ich glaube diese Verbindung gerade die gemacht für was größeres.
00:51:39: Ich möchte aber dann auch einer von ihnen und sie sind alle schon so positiv, aber ich glaube das macht doch die Atmosphäre, dass macht diese Veranstaltung nochmal hören, was also wirklich?
00:51:50: letzte Frage macht Ihnen die Zukunft unserer Branche?
00:51:52: mehr Mut oder mehr Sorge?
00:51:56: Mehr Mut!
00:51:57: Wir haben Chancen und die Chancenen.
00:51:59: natürlich gibt es Risiken und wir alle struggle in dem Moment Und wir werden uns neu aufstellen müssen.
00:52:04: viele müssen sich neu auf stellen.
00:52:07: Insgesamt macht mir das Mut.
00:52:10: Da kann ich mich nur anschließen, ist eine tolle Branche ein tolles Produkt und da kann man viel machen.
00:52:15: und ich glaube wenn wir uns neu aufstellen bisschen mutiger sind dass angestaubte mal so ein bisschen zur Seite schieben dann kann da noch was ganz Großes draus werden.
00:52:25: also Ich bin auch sehr zuversichtlich weil wir arbeiten sehr partnerschaftlich mit unseren Industriepartnern zusammen.
00:52:31: insofern glaube ich schon an einer wieder normale Zukunft.
00:52:35: Das ist wichtig, denn mit Mut wollen wir auch enden ehrlich gesagt.
00:52:40: Also ich fand diese Runde extrem spannend weil mich heute schon sehr viel hier an den Ständen gesehen habe was Innovationen angeht.
00:52:48: Ich hab' sehr oft das Thema gehört.
00:52:51: Es kommt nicht so richtig ganz an und ganz durch, weil da einfach auf dem Weg der Wertschaffungskette etwas fehlt.
00:52:59: Und ich würde mich freuen wenn wir hier ein bisschen Grundstein gesetzt haben daran was zu ändern.
00:53:04: Ich glaube wir brauchen... Innovationen, wir brauchen aber auch Marketing.
00:53:08: Wir brauchen Storytelling und wir brauchen natürlich die entsprechenden Unternehmen, die das alles auf die Straße bringen und den Mut dazu haben.
00:53:17: Also dass wir ganz vielen Dank erst mal an Sie, dass sie den Mut hatten bei mir dabei zu sein.
00:53:23: Ich freue
00:53:23: mich
00:53:23: sehr, dass Sie da waren!
00:53:25: Vielen, vielen
00:53:36: Dank!
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